Anwendungsfall
Fertigung industrieller Sensoren
Eine Variantenfamilie für Druck- oder Temperatursensoren. Mehrere SKUs teilen sich eine gemeinsame Leiterplatte mit unterschiedlichen Sensorköpfen. Stückzahl pro SKU gering (100 bis 1000 Einheiten pro Charge), in Summe über alle SKUs höher. Jede Einheit wird gegen eine Referenz kalibriert und der Offset auf der Baugruppe gespeichert.
Typische Merkmale der BOM
- Gemeinsames Analog-Frontend über die SKUs hinweg
- Sensorkopf variiert je SKU (resistiv, kapazitiv, MEMS)
- Mikrocontroller mit NVS für Kalibrierdaten
- Schnittstelle als M12 oder Klemmleiste
Beispielprüfplan
- Selbsttest beim Einschalten
- Sensorablesung an drei Referenzpunkten
- Berechnung der Kalibrierkoeffizienten und Schreiben in den NVS
- Auslese-Verifizierung der hinterlegten Kalibrierung
- Prüfung des Ausgangssignals (4 bis 20 mA, Modbus oder andere)
Box-Build-Umfang
- PCBA in dichtem Gehäuse vergossen
- Kabelverschraubung oder M12-Steckverbinder
- Druckausgleichselement, sofern zutreffend
- Etikett mit Seriennummer und Kalibrierdatum
Lieferzeitmuster
6 bis 8 Wochen NPI, 3 bis 4 Wochen Wiederholcharge
Aufteilung des Umfangs
Was uns gehört
- SMT-Bestückung
- Unterstützung des Kalibrier-Prüfstands
- Box-Build mit Verguss und Abdichtung
- Kalibrierdatenprotokoll pro Gerät
Was Sie bereitstellen
- Kalibrierreferenz und -verfahren
- Versorgung des Sensorkopfs
- Gehäuseteile
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